Alle Beiträge von roland

Fit in den Frühling!

Hallo liebe Laufgemeinschaft,
es wird Zeit, wieder fit zu werden.

Ab sofort findet unser wöchentlicher Lauftreff mit dem TSV-Schwabmünchen statt.
Erstmals am kommenden Dienstag, 28.03.17 um 19.00 Uhr.
Eine lockere Wertachrunde mit ca. 10km.
Treffpunkt ist der Parkplatz Luitpoldpark an der Riedstrasse.
Wir haben auch alle weiteren Lauftreffs im Terminkalender eingetragen.

Sportliche Grüsse
Euer Klaus
Wir leben den Laufsport!

 

Crosslauf und Augsburger Allgemeine aktiv

Der Originalartikel ist hier nachzulesen.

Mit stählernen Krallen durch den Schnee

Wie fühlt man sich eigentlich auf Schneeschuhen? Und was ist der besondere Reiz, bei Nacht auf den Tegelberg zu rennen? Von Reinhold Radloff

Füssen Eiskalt schlägt einem die frostige Nachtluft beim Aussteigen aus dem wohltemperierten Auto am Parkplatz der Tegelbergbahn entgegen. Drinnen 25 Grad Plus, draußen 15 Grad Minus. Und jetzt im Dunkeln zum Tegelberghaus hinauflaufen. Das soll Spaß machen, ein unvergessliches Erlebnis sein?

19 Uhr: Bibbernd zieht sich die kleine Gruppe von Schwabmünchnern und Klosterlechfeldern schnell warme Klamotten über und holt die Schneeschuhe aus dem Auto. „Bloß nicht“, warnt Klaus Kühnel der Chef der Gruppe, „euch wird es ganz schnell sehr warm werden“.

Ich zittere nicht nur wegen der Kälte, sondern auch wegen meiner ersten Schritte mit Schneeschuhen, von denen ich nicht einmal weiß, wie man sie anzieht. „Schlupf einfach rein und zieh zu“, sagt Franz. Na toll, mit eisstarren Fingern, gar nicht so einfach bei den vielen Bändern. Irgendwie geht’s aber doch. Ich rapple mich von den Knien hoch und stehe auf diesen eigenartigen Geräten: Außen herum ein breites Plastikband, um im Schnee nicht einzusinken, dann ein Gelenk, das den zackigen Metallschuh mit dem Kunststoff verbindet. Und jetzt?

„Einfach losgehen“, meint Klaus. Also gut. Gleich beim zweiten Schritt trete ich mit links auf den rechten Kunststoffrahmen und stolpere schon. Gerade noch gut gegangen. Also gehe ich ab jetzt ein wenig wie John Wayne oder Wyatt Earp bei den letzten Schritten vor dem Duell: Etwas breitbeinig und immer auf alles gefasst.

Die scharfen Zacken der Eisenschuhe graben sich tief in den hart gepressten Schnee. Den Fuß anheben, etwas höher als normal nach vorne setzen, Grip fassen. Klappt. Ein gutes, sicheres Gefühl: Kein Rutschen, kein Wackeln, zusammen mit den Stöcken eine harmonische, runde, rhythmische Bewegung, auch als das Gelände steiler wird.

Schnell merke ich, was Klaus am Auto meinte. Der Schweiß stürzt aus allen Poren: Reißverschluss etwas auf, etwas weiter. Kalte Luft, auch wenn sie inzwischen auf knapp 20 Grad Minus gesunken ist, sie tut gut. Die Nasenhärchen sind aneinander gefroren, im Rachen kratzt es ein wenig, trotzdem: alles gut.

Fast unheimliche Stille

Um mich herum ist es unheimlich still. Nur die knirschenden, knarzenden Schritte sind zu hören. Der Weg schlängelt sich im Wald immer weiter nach oben. Plötzlich geht Klaus in die Knie: Keine Kraft mehr? Unmöglich, denke ich. Nein: „Klappt eure Steighilfen hoch, es wird’s steil“, sagt er. Was, wie? Ich beobachte die anderen: Ein Griff unter die Ferse, einen Metallbügel hochziehen, einrasten lassen, fertig.

Ich mache es nach und stelle mich wieder hin. Plötzlich habe ich jede Menge ungewohnte Körpervorlage. Im Steilen spüre ich schnell den Vorteil: Die Schritte gehen viel leichter, die Belastung für die Achillessehne wird wesentlich geringer, der Schweiß fließt aber trotzdem.

Der Schnee glitzert im Licht der Stirnlampen, sonst ist es rabenschwarz im Wald. Plötzlich eine Lichtung Richtung Westen. Überwältigt blicke ich hinaus ins Tal. Schweiß überströmt bleibe ich stehen. Drunten drückt verschwommenes Irrlicht in schillernden Farben aus den Dörfern durch die wabernde Nebeldecke, die etwa 200 Höhenmeter unter uns liegt. Die Szenerie erinnert mich an Polarlichter. Doch etwas passt keineswegs dazu: Das Schloss Neuschwanstein. Wie mit Zuckerguss überzogen leuchtet es eiskalt herüber: Ein fantastischer Ausblick. Als ich mich satt gesehen habe, merke ich, wie heiß es mir ist. Nichts brennt mehr im Hals, die Haut im Gesicht wirkt warm: Alles klar: Inversionswetterlage. Jacke ganz auf. Weiter. Nach der nächsten Biegung taucht auch noch Hohenschwangau in Nebelschlieren auf: Eine mystische Szenerie.

Weiter, immer den Lichtern der Hütte entgegen, die nur noch Minuten entfernt wirkt. Doch was ist das? Wir laufen vorbei. „Erst Halbzeit“, meint Klaus als er meinen fragenden Blick Richtung Rohrkopfhütte sieht. Jetzt wird es richtig steil. Wir kämpfen uns am Rand der Skipiste immer höher und höher. Ab und zu kommen uns grelle Scheinwerfen entgegen. Pistenwalzen? Ich hör’ nichts. Nein: Es sind Skifahrer, die mit ihren starken Stirnlampen bei ihrer rasanten Kratzfahrt die Piste ausleuchten.

Müdigkeit macht sich in den Muskeln breit. Zwei Stunden immer steil bergauf, das schlaucht. Plötzlich ein starker kalter Wind. Wir sind oben. „Hier an der Hütte pfeift es immer, das ganze Jahr“, sagt Klaus. Wir legen unsere Schneeschuhe ab und gehen rein. Heißer, feuchter Dampf und eine kräftige Geräuschkulisse schlagen uns entgegen. „Da ist es ja rappelvoll“, entfährt es mir. „Ja, wie jeden Donnerstag im Winter“, sagt Klaus, der hier einige der Nachtläufer kennt und grüßt. „Ist doch Wahnsinn hier, oder!?, sagt er. Nach längerer Suche ergattern wir ein paar Plätze, ziehen uns kurz trockene Sachen an, hängen die nassen an den Kachelofen zu den anderen, zischen ein alkoholfreies Weißbier, das schon in der Kehle irgendwie zu verdampfen scheint.

Ausruhen. Doch Franz schaut schon wieder auf die Uhr. „Wir wollten Mitternacht wieder zu Hause sein“, sagt er. Also wieder rein in die nassen Sachen, Schneeschuhe an und runter. „Vorsicht“, warnt Klaus, lehn dich zurück, sonst haut’s dich im Steilen vornüber“, warnt er. Zu spät. Aufrappeln, weiter.

Langsam geht nicht wirklich

Die Piste schlängelt sich sausteil den Hang hinab, 6,8 Kilometer. Langsam gehen klappt fast nicht. Also lassen wir es im Trab rollen. Überwältigend schnell geht es abwärts. Die Oberschenkel brennen, zittern. Pause.

Kleine Massage, weiter, die Rohrkopfhütte: Aha, die Hälfte. Weiter hinter den anderen her, rasch rasch. Die Oberschenkel fühlen sich wie Steinbrocken an. Bloß nicht schlapp machen, nicht stolpern, nicht bremsen, einfach rollen lassen. Meine Gedanken drehen sich nur darum, ich sehe keine Königsschlösser mehr, nichts. Schon taucht endlich der Parkplatz auf. Weniger als eine Stunde. Wahnsinn. Geschafft.

Trockenlegen, etwas heißen Tee trinken, rein ins Auto, ab geht’s. Der Meinungsaustausch wird schnell immer weniger, alles schläft, außer Klaus, der fährt. Erst beim Aussteigen vor seinem Sportgeschäft Crosslauf um Mitternacht erheben sich die Stimmen: „Toll war’s wieder. Und diese Lichtspiele: Einmalig. Bis nächsten Donnerstag.“

Ich schließe mich zwar der Meinung an. Aber nächsten Donnerstag kann ich nicht: Andere geschäftliche Termine und sicherlich fetten Muskelkater. Aber in ein paar Wochen bin ich wieder dabei, ganz bestimmt, dann vielleicht mit Tourenskiern. Denn es war ein unvergessliches Erlebnis.

Weihnachtsgrüsse

crosslauf_sport_schwabmuenchen_weihnachten-web

Wir wünschen allen Kunden, Freunden, lauf- und sportbegeisterten Personen ein friedvolles und erholsames Weihnachtsfest, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr mit vielen gesunden Laufkilometern.

Euer gesamtes Team vom Crosslauf-Sport Schwabmümchen

crosslauf_sport_schwabmunechen_happy_new-year-2017-web

Ein bisher einmaliges Projekt

Bericht in der Schwabmünchner Allgemeine vom 19.10.2016
http://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/Ein-bisher-einmaliges-Projekt-id39425727.html

Klaus Kühnel möchte die zehn höchsten Alpenpässe in nur zehn Wochen bewältigen, allerdings auf ganz besondere Art und Weise.

crosslauf_klaus_kuehnel_alpenpaesse_bild_schwabmuenchner_allgemeine-web
Foto: Reinhold Radloff – Schwabmünchner Allgemeine

Mit 56 Jahren bereiten sich andere so langsam auf ihren Ruhestand vor, auf das sonnige Plätzchen, die Bank vor dem Haus. Nicht so Klaus Kühnel. Bei dem passionierten Läufer und Chef von Crosslauf Schwabmünchen geht es jetzt erst so richtig los. Er hat bisher einmalige Pläne.

Die Luft wird dort dünn
Es klingt unglaublich, doch Klaus Kühnel will das Projekt wirklich durchziehen: Der Schwabmünchner plant, die zehn höchsten Alpenpässe hochzujoggen, und das in nur zehn Wochen. Die jeweils zu bewältigende Kilometerzahl bergauf liegt bei rund 40 bis 50 auf Straßen und Wegen, also jeweils ein Marathon oder mehr, und das bei Steigungen zwischen 15 bis 27 Prozent, was 1500 bis 2000 Höhenmeter bedeutet, und das bis hinauf in eine Höhe von 2800 Meter, dorthin, wo die Luft schon recht dünn ist.
Warum er sich dieser gigantischen Herausforderung stellt? Ganz einfach: „Ich bin immer auf der Suche nach etwas Neuem, was man als Läufer machen kann. Jetzt habe ich etwas gefunden, das noch nie jemand versucht hat.
Wie er auf die Idee kam? „Ich habe in einer Motorradfahrer-Zeitschrift Beschreibungen über solche Passfahrten gefunden und dachte mir, dass das auch ohne Motor zu schaffen sein muss.“
Und dann machte er sich an die Planung. „Wir werden wohl jeweils am Freitag starten und vermutlich auf Campingplätzen übernachten. Dann soll es am Samstagmorgen zwischen fünf und sechs Uhr losgehen. Ich kalkuliere pro Pass eine Zeit zwischen sechs und acht Stunden bergauf. Anschließend kann, wer will, auch wieder runterlaufen. Danach übernachten wir noch einmal und fahren am Sonntag wieder heim.“

Regen, Schnee, Kälte, Hitze
Klingt einfach, wird es aber sicherlich nicht. Denn solche Strecken, solche Höhenunterschiede, solche Steigungen, solche Höhen zu bewältigen, dafür müssen Mitstreiter schon eine ganz hervorragende Kondition und Gesundheit haben. Und dann muss Kühnel natürlich auch noch mit allen möglichen Wetterkapriolen rechnen: Regen, Schnee, Kälte, Hitze. Doch das scheint dem Crosslauf-Chef alles keine großen Sorgen zu machen. „Ich ziehe das Projekt auf jeden Fall durch“, sagt der 56-Jährige und freut sich, dass er schon ein paar Mitstreiter für diese Extremläufe gefunden hat. „Aber ich würde mich natürlich freuen, wenn möglichst viele mitmachen.“ Voraussetzung für eventuelle Teilnehmer ist natürlich, dass sie viel Kondition und bereits Marathonerfahrung haben sowie auch schon größere Bergläufe bestritten haben.
Sollten Probleme während des Lauf auftauchen, wird ein Begleitfahrzeug da sein, das die Marathonläufer versorgen und eventuell auch aufnehmen kann.
Bei dem Projekt geht es Kühnel nicht um möglichst schnelle Lauzeiten und Rekorde, sondern um das Erlebnis Laufen, um den Spaß an der besonderen Herausforderung, um das Naturerlebnis.
Der Schwabmünchner selbst bringt eine riesige Lauferfahrung mit. Wie viele Marathons er bestritten weiß er gar nicht mehr. Er weiß aber, das er heuer bereits mehr als 12000 Laufkilometer mit rund 35000 Höhenmetern und insgesamt sicherlich mehr als 100000 Kilometer gerannt ist. Besonders gerne erinnert er sich an den Zugspitz-Ultralauf (100 Kilometer) und zum Beispiel an die besonders schönen Marathons in Hamburg und Freiburg.
Jeden Donnerstag läuft Kühnel mit einer kleinen begeisterten Läufergruppe abends auf den Tegelberg (1000 Höhenmeter). „Da hat sich eine richtige Szene entwickelt. Man trifft sich nach dem Lauf im Gipfelhaus, trinkt etwas, lässt gemeinsam den Abend Revue passieren und läuft dann wieder runter. Das macht richtig Spaß.“

Noch hat Kühnel das eine Großprojekt vor der Brust, das im Mai 2017 starten soll, da denkt er schon an weitere Superaktionen: „2018 möchte ich gerne die zehn höchsten Pässe Europas laufen. Außerdem denke ich darüber nach, Pässe im Himalaya hoch. Das wäre gigantisch.“

Wer Interesse hat, an dem zehn-Pässe-Projekt mitzumachen, kann sich bei Klaus Kühnel unter der Telefonnummer 08232/9973600 (Firma Crosslauf) melden.

GM-Sportsocken

Liebe Sport- u. Outdoorfreunde,
ab sofort bei uns:

gm_socks_logo
GM-Socken und Strümpfe für fast alle Aktivitäten!

Die zahlreichen und individuellen Konstruktionen und Materialmischungen bieten immer den passenden Sportsocken.
Wir beraten Euch gerne bei der Auswahl.
Zum Beispiel:
Alpine/Trekking/Hiking
Ski Touring/Alpine Skiing/Snowboarding/XCountry Skiing
Ice Skating

Running/Trail Running/Fast Walking
Roller Skating
Road/Mountain Bike
Motocross/Motorcycling
Gym/Fitness
Tennis/Basketball/Volleyball
crosslauf_schwabmuenchen_gm-socken-kurz_web crosslauf_schwabmuenchen_gm-socken-lang_web

Unsere Angebote zum Michaeli-Jahrmarkt 2016

crosslauf_sport_schwabmuenchen_michaeli_jahrmarkt_herz-web

Auch wir geben Euch einen guten Grund, den traditionellen Markt zu besuchen und vor allem bei uns vorbeizuschauen!
Wir haben folgende Angebote* für Euch vorbereitet, die ab 23.09.2016 bis einschliesslich 26.09.2016 gültig sind.
Zudem haben wir am Wochenende verlängerte Öffnungszeiten:
Samstag haben wir bis 18:00 Uhr und
Sonntag von 12:00 -18:00 Uhr für Euch geöffnet.

  • Sämtliche Dynafit-Winterware (auch Tourenski/Schuhe) ist 30% reduziert!
  • Brooks Laufschuhe sind 30% reduziert!
  • Alle Salomon Schuhe und Textilien sind 40% reduziert!
  • Mizuno 2016er-Laufschuhe sind 30% reduziert!
  • Anita Sport-BH’s sind 30% reduziert!
  • ORTOVOX ABS-Rucksäcke sind 30% reduziert!

Wir freuen uns auf Euch
Euer Klaus
Wir leben den Laufsport!

(*)Die Angebote sind gültig für vorrätige Ware. Die gewährten Rabatte beziehen sich auf den UVP des Herstellers.
Irrtümer vorbehalten.