Berg-Lauftraining

Lauftraining am Berg Termine:

29.04.2017:   Alpinchallenge Start: Grossglockner-Hochtor 2504m

13.05.2017 : Zugspitztraining 20km/1800 hm

21.05.2017 : Zugspitztraining 20km/1800 hm

28.05.2017 : Oberstdorf/Lechtal 35km/2400hm

10.06.2017 : Zugspitztraining 20km/1800 hm

17-18.06.2017 :Zugspitz-Ultratrail (Wettkampf)

Jeden Donnerstag Training am Tegelberg   

ANMELDUNG NOTWEDIG

Weitere Info im Crosslauf-Laden, Raiffeisenstr.4                                       

Fit in den Frühling!

Hallo liebe Laufgemeinschaft,
es wird Zeit, wieder fit zu werden.

Ab sofort findet unser wöchentlicher Lauftreff mit dem TSV-Schwabmünchen statt.
Erstmals am kommenden Dienstag, 28.03.17 um 19.00 Uhr.
Eine lockere Wertachrunde mit ca. 10km.
Treffpunkt ist der Parkplatz Luitpoldpark an der Riedstrasse.
Wir haben auch alle weiteren Lauftreffs im Terminkalender eingetragen.

Sportliche Grüsse
Euer Klaus
Wir leben den Laufsport!

 

Crosslauf und Augsburger Allgemeine aktiv

Der Originalartikel ist hier nachzulesen.

Mit stählernen Krallen durch den Schnee

Wie fühlt man sich eigentlich auf Schneeschuhen? Und was ist der besondere Reiz, bei Nacht auf den Tegelberg zu rennen? Von Reinhold Radloff

Füssen Eiskalt schlägt einem die frostige Nachtluft beim Aussteigen aus dem wohltemperierten Auto am Parkplatz der Tegelbergbahn entgegen. Drinnen 25 Grad Plus, draußen 15 Grad Minus. Und jetzt im Dunkeln zum Tegelberghaus hinauflaufen. Das soll Spaß machen, ein unvergessliches Erlebnis sein?

19 Uhr: Bibbernd zieht sich die kleine Gruppe von Schwabmünchnern und Klosterlechfeldern schnell warme Klamotten über und holt die Schneeschuhe aus dem Auto. „Bloß nicht“, warnt Klaus Kühnel der Chef der Gruppe, „euch wird es ganz schnell sehr warm werden“.

Ich zittere nicht nur wegen der Kälte, sondern auch wegen meiner ersten Schritte mit Schneeschuhen, von denen ich nicht einmal weiß, wie man sie anzieht. „Schlupf einfach rein und zieh zu“, sagt Franz. Na toll, mit eisstarren Fingern, gar nicht so einfach bei den vielen Bändern. Irgendwie geht’s aber doch. Ich rapple mich von den Knien hoch und stehe auf diesen eigenartigen Geräten: Außen herum ein breites Plastikband, um im Schnee nicht einzusinken, dann ein Gelenk, das den zackigen Metallschuh mit dem Kunststoff verbindet. Und jetzt?

„Einfach losgehen“, meint Klaus. Also gut. Gleich beim zweiten Schritt trete ich mit links auf den rechten Kunststoffrahmen und stolpere schon. Gerade noch gut gegangen. Also gehe ich ab jetzt ein wenig wie John Wayne oder Wyatt Earp bei den letzten Schritten vor dem Duell: Etwas breitbeinig und immer auf alles gefasst.

Die scharfen Zacken der Eisenschuhe graben sich tief in den hart gepressten Schnee. Den Fuß anheben, etwas höher als normal nach vorne setzen, Grip fassen. Klappt. Ein gutes, sicheres Gefühl: Kein Rutschen, kein Wackeln, zusammen mit den Stöcken eine harmonische, runde, rhythmische Bewegung, auch als das Gelände steiler wird.

Schnell merke ich, was Klaus am Auto meinte. Der Schweiß stürzt aus allen Poren: Reißverschluss etwas auf, etwas weiter. Kalte Luft, auch wenn sie inzwischen auf knapp 20 Grad Minus gesunken ist, sie tut gut. Die Nasenhärchen sind aneinander gefroren, im Rachen kratzt es ein wenig, trotzdem: alles gut.

Fast unheimliche Stille

Um mich herum ist es unheimlich still. Nur die knirschenden, knarzenden Schritte sind zu hören. Der Weg schlängelt sich im Wald immer weiter nach oben. Plötzlich geht Klaus in die Knie: Keine Kraft mehr? Unmöglich, denke ich. Nein: „Klappt eure Steighilfen hoch, es wird’s steil“, sagt er. Was, wie? Ich beobachte die anderen: Ein Griff unter die Ferse, einen Metallbügel hochziehen, einrasten lassen, fertig.

Ich mache es nach und stelle mich wieder hin. Plötzlich habe ich jede Menge ungewohnte Körpervorlage. Im Steilen spüre ich schnell den Vorteil: Die Schritte gehen viel leichter, die Belastung für die Achillessehne wird wesentlich geringer, der Schweiß fließt aber trotzdem.

Der Schnee glitzert im Licht der Stirnlampen, sonst ist es rabenschwarz im Wald. Plötzlich eine Lichtung Richtung Westen. Überwältigt blicke ich hinaus ins Tal. Schweiß überströmt bleibe ich stehen. Drunten drückt verschwommenes Irrlicht in schillernden Farben aus den Dörfern durch die wabernde Nebeldecke, die etwa 200 Höhenmeter unter uns liegt. Die Szenerie erinnert mich an Polarlichter. Doch etwas passt keineswegs dazu: Das Schloss Neuschwanstein. Wie mit Zuckerguss überzogen leuchtet es eiskalt herüber: Ein fantastischer Ausblick. Als ich mich satt gesehen habe, merke ich, wie heiß es mir ist. Nichts brennt mehr im Hals, die Haut im Gesicht wirkt warm: Alles klar: Inversionswetterlage. Jacke ganz auf. Weiter. Nach der nächsten Biegung taucht auch noch Hohenschwangau in Nebelschlieren auf: Eine mystische Szenerie.

Weiter, immer den Lichtern der Hütte entgegen, die nur noch Minuten entfernt wirkt. Doch was ist das? Wir laufen vorbei. „Erst Halbzeit“, meint Klaus als er meinen fragenden Blick Richtung Rohrkopfhütte sieht. Jetzt wird es richtig steil. Wir kämpfen uns am Rand der Skipiste immer höher und höher. Ab und zu kommen uns grelle Scheinwerfen entgegen. Pistenwalzen? Ich hör’ nichts. Nein: Es sind Skifahrer, die mit ihren starken Stirnlampen bei ihrer rasanten Kratzfahrt die Piste ausleuchten.

Müdigkeit macht sich in den Muskeln breit. Zwei Stunden immer steil bergauf, das schlaucht. Plötzlich ein starker kalter Wind. Wir sind oben. „Hier an der Hütte pfeift es immer, das ganze Jahr“, sagt Klaus. Wir legen unsere Schneeschuhe ab und gehen rein. Heißer, feuchter Dampf und eine kräftige Geräuschkulisse schlagen uns entgegen. „Da ist es ja rappelvoll“, entfährt es mir. „Ja, wie jeden Donnerstag im Winter“, sagt Klaus, der hier einige der Nachtläufer kennt und grüßt. „Ist doch Wahnsinn hier, oder!?, sagt er. Nach längerer Suche ergattern wir ein paar Plätze, ziehen uns kurz trockene Sachen an, hängen die nassen an den Kachelofen zu den anderen, zischen ein alkoholfreies Weißbier, das schon in der Kehle irgendwie zu verdampfen scheint.

Ausruhen. Doch Franz schaut schon wieder auf die Uhr. „Wir wollten Mitternacht wieder zu Hause sein“, sagt er. Also wieder rein in die nassen Sachen, Schneeschuhe an und runter. „Vorsicht“, warnt Klaus, lehn dich zurück, sonst haut’s dich im Steilen vornüber“, warnt er. Zu spät. Aufrappeln, weiter.

Langsam geht nicht wirklich

Die Piste schlängelt sich sausteil den Hang hinab, 6,8 Kilometer. Langsam gehen klappt fast nicht. Also lassen wir es im Trab rollen. Überwältigend schnell geht es abwärts. Die Oberschenkel brennen, zittern. Pause.

Kleine Massage, weiter, die Rohrkopfhütte: Aha, die Hälfte. Weiter hinter den anderen her, rasch rasch. Die Oberschenkel fühlen sich wie Steinbrocken an. Bloß nicht schlapp machen, nicht stolpern, nicht bremsen, einfach rollen lassen. Meine Gedanken drehen sich nur darum, ich sehe keine Königsschlösser mehr, nichts. Schon taucht endlich der Parkplatz auf. Weniger als eine Stunde. Wahnsinn. Geschafft.

Trockenlegen, etwas heißen Tee trinken, rein ins Auto, ab geht’s. Der Meinungsaustausch wird schnell immer weniger, alles schläft, außer Klaus, der fährt. Erst beim Aussteigen vor seinem Sportgeschäft Crosslauf um Mitternacht erheben sich die Stimmen: „Toll war’s wieder. Und diese Lichtspiele: Einmalig. Bis nächsten Donnerstag.“

Ich schließe mich zwar der Meinung an. Aber nächsten Donnerstag kann ich nicht: Andere geschäftliche Termine und sicherlich fetten Muskelkater. Aber in ein paar Wochen bin ich wieder dabei, ganz bestimmt, dann vielleicht mit Tourenskiern. Denn es war ein unvergessliches Erlebnis.

Jubiläumslauf

60.Vollmondlauf

Am Freitag, den 10. Februar 2017

RUN&FUN LAUF 8,5 km;  Start: 19.30 Uhr

Wo: Am Crosslauf-Laden, Raiffeisenstr. 4

Strecke: Schwabmünchen-Teerwege zur Wertach u. zurück

Ziel: Crosslauf-Laden

            Verlosung von Sachpreisen

1. Preis : 1 Paar Laufschuhe von Mizuno

2. Preis: 1 Laufjacke von  Salomon

3. Preis: 1 Laufhose von Salomon

SONDERPREIS:

STARTPLATZ beim
ZUGSPITZ-ULTRATRAIL
Strecke: Supertrail  62,8 km & 2923 Hm

inkl. Trainings Vorbereitung

Anmeldung notwendig bei: info@crosslauf-sport.de

 

Schneeschuh Wanderung

Praxisschulung  am 22.01. Schneeschuh Wanderung

Wo: Unterammergau zum Pürschling Haus

           weiter zum Teufelstättkopf 1758 m

Wann: 22.01.17  abfahrt am Crosslauf Laden  um 9 Uhr oder um         10 Uhr am Parkplatz Pürschling Haus.

Was: leichte Tour ca. 4-5 Stunden mit Praxisschuhlung mit

Tubbs Schneeschuhe und Verleih

Bergausrüstung notwendig, Bergschuhe, Teleskopstöcke, Thermokleidung,

Anmeldung: im Laden oder info@crosslauf-sport.de bis Freitag 20.01.17

Kosten: pro Teilnehmer 25,00€

Mindest Teilnehmer ab 5 Personen

Haftungsausschuss: Die Teilnahme ist auf eigens RISIKO